18.08.2019 – Eine der traditionellsten Triathlonveranstaltungen Deutschlands findet jedes Jahr in Immenstadt statt. Bereits zum 37. Mal kamen zu dem Event im bayerischen Allgäu nationale und internationale Ausdauer-Dreikampf-Freunde zusammen, darunter der bekannteste deutsche Triathlet Jan Frodeno und auch ein Trio des Triathlon Team Ratingen 08 (TTR). Auf einer Stufe mit dem deutschen Ausnahmeathleten stand am Ende Ratingens Morten Schmidt: Frodeno hatte das Rennen über die olympische Distanz gewonnen, Schmidt das über die Sprintdistanz.

1:15:12 Stunden standen für den jungen Ratinger Triathleten letztlich als Gesamtzeit in der Ergebnisliste. Davor war er 500 Meter geschwommen, 26 Kilometer Rad gefahren und fünf Kilometer gelaufen. Frodeno hatte die olympische Distanz von 1500 Schwimmmetern, 42 Rad- und zehn Laufkilometern absolviert. Beide schafften in Immenstadt einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg, wobei Morten Schmidt speziell auf der Schwimmstrecke die Konkurrenz dominierte und danach seine Führung auf den schweren, weil höhenmeterreichen Strecken im Allgäu souverän ins Ziel brachte. Der legendäre Kuhsteig hat auf dem Laufpart beispielsweise eine 16-prozentige Steigung auf mehr als 200 Metern.

Bernd Küssner siegt in der AK 65 über die „klassische“ Mitteldistanz

Das direkte Duell mit Olympia- und Hawaii-Sieger Frodeno hatte kein TTR-Athlet aufgenommen, aber mit Tom Faessen und Bernd Küssner sind zwei Ratinger über die so genannte „classic distance“ des Allgäu Triathlons gestartet. Sie durften 1,9 Kilometer schwimmen, 84 schwere Kilometer mit knapp 1300 Höhenmetern Rad fahren und 20 Kilometer laufen. Faessen hatte diese Distanzen nach 5:35:08 Stunden hinter sich gebracht und erreichte damit in seiner Altersklasse (M 25) Rang 23.

Küssner benötigte 6:41:14 Stunden. Das war gleichbedeutend mit dem Sieg in der AK 65. Im Alpsee und auf der Laufstrecke schaffte er die schnellsten Zeiten seiner AK, auf dem Rad war nur ein Konkurrent schneller, so dass die Gesamtzeit für einen überlegenen Sieg mit mehr als fünf Minuten Vorsprung reichte.

Den abschließenden Kaiserschmarrn hatten sich bei tollen Bedingungen im Allgäu alle TTR-Athleten und die mitgereisten Betreuer redlich verdient.

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